30.04.2019
Gott ist der gute Hirte

Andacht feiern mit der OnlineKirche. Allein oder in Gemeinschaft, mit Hilfe des PC oder dem Smartphone.

(Wunderbarer Hirt: Sing-Along-Instrumentalvideo)

Du bist ein wunderbarer Hirt,
der mich zu frischem Wasser führt.
Du hast so reich gedeckt,
des Königs Tisch für mich.

Du bist mein Stecken und mein Stab,
und wandre ich im finstren Tal.
Fürcht ich kein Unheil mehr,
denn du bist hier bei mir.

Ich komm, ich komm,
an deinen Tisch, ich komm.
Ich komm und ich bin gewiss,
du bist mein wunderbarer Hirt.

Du hast mein Haupt gesalbt mit Öl.
Den Becher bis zum Rand gefüllt.
An deiner Hand wird meine Seele still,
sie wird still.

Ich komm, ich komm,
an deinen Tisch, ich komm.
Ich komm und ich bin gewiss,
du bist mein wunderbarer Hirt.

Ich komm, ich komm,
an deinen Tisch, ich komm.
Ich komm und ich bin gewiss,
du bist mein wunderbarer Hirt.
Du bist mein wunderbarer Hirt.

Ich komm, ich komm,
an deinen Tisch, ich komm.
Ich komm und ich bin gewiss,
du bist mein wunderbarer Hirt.

1 Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

11 »Ich bin der gute Hirt.
Der gute Hirt ist bereit,
für die Schafe zu sterben.
12 Anders ist das bei einem,
der die Schafe nur für Geld hütet.
Er ist kein Hirt
und die Schafe gehören ihm nicht:
Wenn er den Wolf kommen sieht,
lässt er die Schafe im Stich
und läuft weg.
Und der Wolf stürzt sich auf die Schafe
und jagt die Herde auseinander.
13 Denn so ein Mensch hütet die Schafe nur für Geld
und die Schafe sind ihm gleichgültig.
14 Ich bin der gute Hirt.
Ich kenne die, die zu mir gehören,
und sie kennen mich.
15 Genauso kennt mich der Vater
und ich kenne ihn.
Ich bin bereit,
für die Schafe zu sterben.
16 Ich habe noch andere Schafe,
die nicht aus diesem Stall kommen.
Auch die muss ich führen
und sie werden auf meine Stimme hören.
Alle werden in einer Herde vereint sein
und einen Hirten haben.

Gott ist der gute Hirte.
Ein fremdes Bild.
Wer sehnt sich heute nach einem guten Hirten?
Wer versteht sich als Schaf und will einem Hirten bedingungslos folgen?
Das Bild vom guten Hirten hat heute nicht nur einen Bruch erfahren.

Früher galten die Hirten als vermögende Menschen,
die für sich und alle die zu ihnen gehörten Verantwortung übernommen haben.
Wenn wir heute an einen Hirten denken,
dann denken wir eher an Armut,
aber auch an ein Leben in Einklang mit der Natur.
Draußen zu Hause,
ein Leben mit den Tieren im Wechsel der Jahreszeiten.

Aber wer will schon als Schaf bedingungslos folgen?
Wer will so als Herdenvieh einem anderen hinterhertrotten?
Wo bleibt da meine Individualität, mein selbstbestimmtes Leben?

Das Bild vom guten Hirten hat sich verändert.
Wenn ich heute an den Hirten denke,
dann denke ich an das Gefühl,
das mir Heimat vermittelt:
Geborgenheit und Sicherheit,
ein Ort, an dem ich mich nicht rechtfertigen muss,
warum ich so bin, wie ich bin.

So hilft mir das Bild von Gott als einem guten Hirten:
Gott ist für mich ein Ort der Geborgenheit und der Sicherheit,
an dem übrigens nicht nur ich zu Hause und geborgen sind,
sondern viele andere auch.
Gottes Herde ist bunt.
Da gibt es weiße und schwarze und braune und bunte Schafe.
Und Gott kennt alle, die zu ihm gehören
Und sie sind bei Gott in ihrer Verschiedenheit miteinander vereint.
Und so hilft mir das Bild von Gott als einem guten Hirten.

Barmherziger Gott,
du bist der gute Hirte.
Du kennst unsere Wege,
du gibst mich nicht verloren,
egal auf welchen Abwegen ich umherirre.
Behüte mich auf allen meinen Wegen
Und bewahre mich vor falschen Hirten.
Amen.