13.03.2019
Die Wahrheit erkennen

Andacht feiern mit der OnlineKirche zur Fastenaktion "7 Wochen Ohne". Allein oder in Gemeinschaft mit Hilfe des PC oder dem Smartphone.

Fastenwort der Woche: 1. Mose 3,1-7

Die Schlange war das klügste
von allen wilden Tieren,
die Gott, der HERR, gemacht hatte.
Sie sagte zu der Frau:
»Hat Gott wirklich gesagt,
dass ihr von keinem der Bäume im Garten essen dürft?«
Die Frau erwiderte der Schlange:
»Im Gegenteil, wir dürfen davon essen.
Nur die Früchte von dem Baum,
der in der Mitte des Gartens steht,
hat Gott uns verboten.
Er hat gesagt:
›Esst nicht davon, berührt sie nicht einmal,
sonst müsst ihr sterben!‹«
Die Schlange erwiderte der Frau:
»Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.
Gott weiß nämlich:
Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf.
Ihr werdet wie Gott sein
und das Gute und Böse erkennen.«
Da sah die Frau, dass dieser Baum köstlich war –
eine Augenweide und verlockend,
weil er Klugheit versprach.
Sie nahm eine Frucht, biss hinein,
gab ihrem Mann davon, und auch er aß.
Da gingen ihnen die Augen auf,
und sie erkannten, dass sie nackt waren.
Sie banden Feigenblätter zusammen
und machten sich Lendenschurze.

Auslegung

Manche Wahrheit tut weh.
Die Wahrheit, die mir morgens im Spiegel begegnet.
Die Wahrheit in einem stillen Moment,
wenn mir bewusst wird, was mich schon lange umgetrieben hat.
Die Wahrheit über die Klima.
Ach, wenn uns doch endlich einmal die Augen aufgehen würden.
Ehrlich sein zu sich selbst
und in dieser Ehrlichkeit frei sein und leben.
Aufatmen im Angesicht der Wahrheit
und neu Kurs aufnehmen für den Weg der vor mir liegt.
Die Wahrheit ist ein kräftiger Wind in meinen Segeln.
Umso besser, wenn ich nicht gegen sie ankämpfe.

Gebet

Gott,
wir bitten dich für uns und unsere Mitmenschen.
Lass uns die Wahrheit erkennen,
auch da, wo sie uns trifft und unbequem ist.
Schenke uns Mut, der Wahrheit ins Auge zu blicken
und konsequent zu leben und zu handeln.
In kleinen Schritten aber mit einer klaren Richtung.
Amen