24.02.2019
Auf zu neuen Ufern

Andacht feiern mit der OnlineKirche. Allein oder in Gemeinschaft, mit Hilfe des PC oder dem Smartphone.

 

Wir laden dich ein, diese Andacht in einer für dich passenden Atmosphäre zu feiern.

  • Finde einen Ort, an dem du ungestört bist, schalte digitale und analoge Unterbrechungen ab und komme an diesem Ort an.
  • Öffne diese Website und ggf verlinkte Musikstücke auf einem Computer oder Smartphone (ggf prebuffern oder Werbung wegklicken).
  • Wenn möglich, zünde dir eine Kerze an oder schaffe eine andere andächtige Stimmung um dich herum.
  • Öffne dein Herz und sei bereit, Gott zu begegnen.

Als Gruppe könnt ihr die Texte aufteilen und Formen der Beteiligung finden, wie es zu euch passt.

 

Lied:
Ich möchte, dass einer mit mir geht   ( > Lied abspielen auf Youtube)

1. Ich möcht', dass einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht', dass einer mit mir geht.

2. Ich wart', dass einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart', dass einer mit mir geht.

3. Es heißt, dass einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht.

4. Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', dass er auch mit mir geht.

 

Psalm:
Für immer, HERR, bleibt dein Wort,
im Himmel ist es fest beschlossen.
     Es ist zuverlässig von Generation zu Generation.
     Du hast die Erde fest gegründet, damit sie besteht.
Deine Ordnungen sind heute noch in Kraft.
Denn alle Dinge stehen in deinem Dienst.
     Wäre deine Weisung nicht meine größte Freude,
     dann wäre ich in meinem Elend vergangen.
Wie süß schmeckte mir deine Verheißung –
noch süßer als Honig in meinem Mund.
     Deine Anweisungen machten mich einsichtig.
     Deshalb hasse ich auch jeden Weg der Lüge.
Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß
und ein helles Licht auf meinem Lebensweg.
     Unterstütze mich, wie du es versprochen hast!
     Dann bleibe ich am Leben.
     Lass meine Hoffnung nicht enttäuscht werden!

Psalm 119, 89-92. 103-105. 116 (BasisBibel, Der ganze Psalm zum Nachlesen)

 

Bibelwort:
Dann zogen Paulus und Timotheus weiter durch Phrygien und das Gebiet von Galatien. Denn der Heilige Geist hinderte sie daran, die Botschaft in der Provinz Asien zu verkünden.
Als sie schon fast in Mysien waren, wollten sie nach Bithynien weiterreisen. Doch der Geist, durch den Jesus sie führte, ließ das nicht zu.
Also zogen sie durch Mysien und stiegen zum Meer hinab nach Troas.
In der Nacht hatte Paulus eine Erscheinung. Ein Mann aus Mazedonien stand vor ihm und bat: »Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!«
Gleich nachdem Paulus die Erscheinung gehabt hatte, suchten wir nach einer Möglichkeit, um nach Mazedonien zu gelangen. Denn wir waren sicher: Gott hatte uns dazu berufen, den Menschen dort die Gute Nachricht zu verkünden.
Von Troas aus setzten wir auf dem kürzesten Weg nach Samothrake über. Einen Tag später erreichten wir Neapolis.
Von dort gingen wir nach Philippi. Das ist eine bedeutende Stadt in diesem Bezirk Mazedoniens und römische Kolonie. In dieser Stadt blieben wir einige Zeit.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss. Wir nahmen an, dass dort eine jüdische Gebetsstätte war. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die an diesem Ort zusammengekommen waren.
Unter den Zuhörerinnen war auch eine Frau namens Lydia. Sie handelte mit Purpurstoffen und kam aus der Stadt Thyatira. Lydia glaubte an den Gott Israels. Der Herr öffnete ihr das Herz, sodass sie die Worte des Paulus gerne aufnahm.
Sie ließ sich taufen zusammen mit allen, die in ihrem Haus lebten. Danach bat sie: »Wenn ihr überzeugt seid, dass ich wirklich an den Herrn glaube, dann kommt in mein Haus. Ihr könnt bei mir wohnen!« Und sie drängte uns förmlich dazu.

Apostelgeschichte 16,9-15 (Basis-Bibel)  > Bibelstelle zum Nachlesen

 

Auslegung:
Phrygien, Galatien, Provinz Asien, Bithynien, Mysien –
Alles böhmische Dörfer?
Nicht für Paulus.
Für ihn sind das die Grenzen seines Wirkens.
Er investiert viel Kraft,
Immer wieder probiert er es aus ...
Und scheitert.

Paulus scheitert bei dem Versuch,
die frohe Botschaft von der Liebe Gottes und dem Wirken von Jesus Christus von Asien nach Europa zu bringen.
Es will einfach nicht gelingen.
Aber, noch ist seine Zeit noch nicht gekommen.

Was sind unsere Grenzen?
Wo rennen wir immer wieder gegen Wände?
Vielleicht ist die Zeit noch nicht gekommen.
Es gibt Dinge, die können wir nicht erzwingen.
In der Bibel heißt es an einer anderen Stelle:
Alles hat seine Zeit.

Und dann ist es plötzlich so weit.
In der Nacht hat Paulus eine Erscheinung.
Und alles geht ihm ganz leicht von der Hand.

Es hängt dabei nicht an der nächtlichen Erscheinung,
die Paulus hatte,
wohl aber an der rechten Zeit,
die manchmal noch nicht gekommen ist.

Immer wieder mühen wir uns vergeblich ab,
wenn der Segen Gottes für unser Vorhaben fehlt.

Es gibt Dinge in unserem Leben,
die haben wir nicht allein in der Hand.
Dafür braucht es den Segen Gottes.

Wenn wir also aufbrechen wollen zu neuen Ufern,
dann braucht es manchmal Geduld und den Segen Gottes zur rechten Zeit.
Amen.

 

Gebet
Gott,
du kennst uns und weißt, was unser Herz bewegt.
Unsere Wünsche und unsere Sorgen –
Alles ist bei Dir gut aufgehoben.
Wir bitten dich um Gelassenheit und Zuversicht,
um Kraft und Ruhe für alle Aufgaben,
die uns bevorstehen.
Sie du bei uns und segne unser Tun und Lassen.
Amen.


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Auf zu neuen Ufern  lukas / pexels Auf zu neuen Ufern - Die Richtung Finden  Supushpitha Atapattu / Pexels